Verbindung zwischen Alt und Neu

Universitätscampus Tapijn

2010 verließen die letzten NATO-Soldaten die Tapijnkaserne. In Kürze eröffnet die Universität Mastricht das neue Fakultätsgebäude der Wirtschaftswissenschaften. Ein Karree aus drei Kasernengebäuden um den ehemaligen Appellplatz wird als denkmalgeschütztes Ensemble renoviert und mit einem Neubau erweitert. Der abgesenkte Sockel ist großflächig verglast und schafft einen übersichtlichen Eingangsbereich. Dieser Teil verbindet Hörsäle und Studienräume.

Fotografie: Ronald Tilleman

Funktion:
Umbau / Umgestaltung der ehemaligen Tapijn Kaserne zum Universitätscampus

Client:
Universität Maastricht

Standort:
Maastricht, Niederlande

Die rechtwinklige Aufstellung verstärkt den Charakter des Kasernengeländes. Auf diese Weise wird subtil auf die kulturhistorische Geschichte verwiesen. Durchblicke und Sichtachsen wurden erhalten; Übergänge von Gebäuden zum Außenraum sind sorgfältig gestaltet. Im Sockel des zurückhaltenden Neubaus sind publikumsintensive Nutzungen wie ein Café oder Konferenzräume aufgenommen.


Nachhaltig und gesund

Für die Universität Mastricht ist Nachhaltigkeit ein wichtiges Thema; genauso wie die Gesundheit und das Wohlbefinden der Studenten und Mitarbeiter. Der Campus der Tapijn-Kaserne ist das erste Universitätsgebäude in Europa, das dem WELL- Building-Standard entspricht.

“Die neuen Gebäude fügen sich nahtlos in die hochgesteckten Ziele zur Nachhaltigkeit der Universität” sagt Nick Bos, Vizepräsident des Universitätsvorstandes. “Gerade Studenten und Forscher haben einen grossen Nutzen von einer gesunden Lehr- und Arbeitsumgebung. Die integrale Inklusion von Wohlergehen und Gesundheit bei der Campusentwicklung Tapijn hebt die Bedeutung der Nachhaltigkeit und des Wohlbefindens der Universität von Mastricht hervor.

Ralph Herben (Projektentwickler Universität Maastricht)
Es war eine unglaubliche Herausforderung, in der wir wirklich alles mitgemacht haben, was man sich nur vorstellen kann, inklusive Einsprüchen von Umwohnenden und archäologischen Funden. Mit dem Team haben wir den Plan gemeinsam erarbeitet und eine prächtige Synergie zwischen dem Bestand und dem Neubau erreicht. Das Projekt wird noch für viele Generationen einen wichtigen Platz in Maastricht einnehmen.

Partner:
Jelle de Boer (restauratiearchitect), VIAC (installatieadvies), DGMR (bouwfysica), Bouwadviesbureau Van der Ven (constructie) en Frits Bokelman (stedenbouw)

Landschaftsarchitekt:
Bosch Slabbers

Website:

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