Durchdacht und funktional

Sportbetriebsgebäude für die Bezirkssportanlage Ebereschenstrasse

LIAG hat ein neues Sportbetriebsgebäude für die größte städtische Bezirkssportanlage im Münchner Stadtteil Hasenbergl entworfen. Die Gemeinde wünscht sich für das Gebiet ein Gebäude mit markanter Architektur und hohem Wiedererkennungswert. Zusammen mit der Modernisierung der Außenanlagen, unter anderem die Aufwertung von zwei der sechs Fußballplätze mittels Kunstrasen, wird die Attraktivität und Benutzerfreundlichkeit erhöht. Im bestehenden Sportpark wird dieses repräsentative Gebäude zum erkennbaren Eingang der gesamten Anlage. Für Sporttreibenden und Besucher werden außerdem ein neuer Platz und ein neu gestalteter Außenbereich im Park geschaffen.

Funktion:
Multifunktionales Sportbetriebsgebäude mit Dienstwohnung

In Auftrag von:
Stadt München

Standort:
München, Deutschland

KOMPAKT UND FUNKTIONAL

Der Neubau zeichnet sich durch seine Kompaktheit sowie durch ein hohes Maß an Funktionalität, und Nachhaltigkeit aus. Die verschiedenen Funktionen sind einerseits klar gegliedert und in einzelne Bereiche aufgeteilt, andererseits sind sie durch eine zweigeschossige Eingangshalle miteinander verbunden und so jederzeit gut zugänglich. Der Eingang steht in direkter Verbindung zu dem neuen öffentlichen Platz, den Außenspielfeldern, den Parkplätzen sowie dem existierenden Clubhaus. Des Weiteren verfügt das Projekt über eine Dienstwohnung für den Platzwart. Diese wurde in einem ruhigeren Bereich untergebracht, um ein ausreichendes Maß an Privatsphäre und einen geschützten Außenraum zu gewährleisten. Dennoch verfügt die Wohnung über eine direkte Verbindung zu allen Hauptnutzungsbereichen.

GLIEDERUNG UND KUBATUR

Das Erdgeschoss hat eine klare Form, die in zwei Bereiche unterteilt ist einen beheizten und einen unbeheizten. Dadurch kann die Anzahl der Installationen auf ein Minimum reduziert werden. Die klare und kompakte Kubatur des Erdgeschosses steht im Kontrast zum Obergeschoss, das optisch aus mehreren miteinander verbunden Kuben besteht. Die Anordnung dieser „Boxen“ bietet die Möglichkeit, im ersten Stock grüne Außenbereiche zu schaffen. Der Kubus der Wohnung und des Konferenzraums führen die Ankommenden zum Eingang, der durch einen kühnen freitragenden Kubus gekennzeichnet ist und der Hauptfassade Dynamik verleiht. Das Ergebnis ist ein durchdachtes, kompaktes Gebäude, das den Sportvereinen in diesem Bezirk eine neue nachhaltige Heimstatt bietet.

Der Baubeginn war im Februar 2020.

Landschaftsarchitekt:
Lex Kerfers

Verwandte Projekte

Das könnte Sie auch interessieren

Neugierig auf eine Geschichte über Architektur, die Sie glücklich machen wird?

Kontaktieren Sie uns