tribune trap met grote glazen gevel, energiezuinige lampen en lopende leerlingen van het Frits Philips Lyceum in Eindhoven

Aufmerksamkeit auf kleinen Maßstab

Frits Philips lyceum-mavo

Vorbild und Namensgeber der Schule ist Frits Philips, der ehemalige Vostandsvorsitzende von Philips. Er war bekannt für seinen Einsatz, für Ehrgeiz und Fürsorge – alles Werte, die die Schule auszeichnen und die dann LIAG anspornten, ihrerseits diese Werte in einem anspruchsvollen Entwurf umzusetzen. Und so erhielt die Schule denn auch aus den Händen seiner Söhne seinen Namen.

Fotografie: Arjen Schmitz, Ben Vulkers

Funktion:
Bildungsgebäude mit Sporthalle

Client:
Stichting Eindhovens Christelijk Voortgezet Onderwijs (SECVO)

Standort:
Eindhoven, Niederlande

Einsatz

Die Schule hat vier Unterrichtsschwerpunkte: Sport, Kultur, Wirtschaft und Naturwissenschaften und bietet besonders begabten Schülern im Verband mit anderen„brainport“-Schulen extra Herausforderungen an. Hierfür wurde u. a. ein spezieller Raum für Robotika eingerichtet. Den einzelnen Altersgruppen werden in den individuelle Lernbereichen eigene Arbeitsplätze geboten. Die Unterstufenschüler erreichen ihren Lernbereich über eine eigene Treppe, so dass sie sich ungestört an die für sie neue Schule gewöhnen können. Der Entwurf von LIAG sorgt dafür, dass das Schulgebäude einerseits übersichtlich ist, dass es aber andererseits auch abgetrennt Bereiche gibt. Die individuelle Entwicklung der einzelnen Schüler kann somit durch den persönlichen Kontakt zwischen Lehrern und Schülern gefördert werden.

Das Gebäude hat einen zentralen Eingang, von dem aus Treppen zu den einzelnen Lehrbereichen führen und der Zugang zur zentral gelegenen Aula bietet. Die Aula reicht über alle Geschosse, und von ihr aus sind alle Lernbereiche durch große Fenster einsehbar / sichtbar. Auch der Verwaltungstrakt liegt gut sichtbar und zentral an der Aula. Eine große Tribünentreppe, die vom Innen- in den Außenbereich des Gebäudes übergeht, lädt zum Verweilen ein und ist der ideale Ort für Theater- und andere Aufführungen oder auch für Unterrichtsveranstaltungen mit größeren Schülergruppen. Im ganzen Gebäude gibt es unterschiedliche Arbeitsräume für die Lehrer. Der aufgelockerte Grundriss und das viele Glas im Innern des Gebäudes sorgen für Übersicht und fördern die Begegnung von Schülern und Lehrern untereinander.

Ehrgeiz

Beim Entwurf wurde sehr sorgfältig auf ein optimales Raumklima geachtet, da dieses das Lernen maßgeblich beeinflusst. Die Räume werden mit ausreichend Frischluft versorgt, die durch eine Wärmepumpe klimatisiert wird. Hierdurch bleibt z. B. die CO2–Konzentration in den Räumen unter 1000 ppm. Zusätzlich wurde das ganze Gebäude in Zusammenarbeit mit Philips mit einer energiesparenden LED–Beleuchtung ausgestattet, deren Lichtfarbe oft auch noch individuell geregelt werden kann.

Die Fassade ist so entworfen, dass ein dynamischer Bildeindruck entsteht. Plastische Ausformungen verändern das Fassadenbild je nach Standpunkt des Betrachters. Bei einem Rundgang ums Gebäude erscheint das Gebäude je nach Perspektive entweder komplett weiß oder sehr farbig. Permanent entstehen neue Farbkombinationen und sind die Fenster einmal sichtbar und dann wieder verdeckt. Wobei die Farbeindrücke zwischen Gelb, Grün und Philips-blau wechseln.

Vorstandsvorsitzender der Schulgemeinschaft Martin van den Berg
Sehen Sie sich um: Überall kann man quer durch das Gebäude nach draußen sehen. Und trotz der Transparenz und der vielen offenen Räume ist es eine ruhige Schule. Es ist vor allem ein transparentes Gebäude geworden, das gut funktioniert: Jüngere Schüler sehen die älteren in weißen Laborkitteln mit Schutzbrillen und wieder andere Schüler, die mit Kunstprojekten beschäftigt sind. Das fördert die Neugierde, und die jungen Schüler wollen dazugehören.

Fürsorge

LIAG hat Schüler, Lehrer und Eltern am Entwurfsprozess beteiligt. In Workshops, Sprechstunden und Umfragen wurden die Wünsche der verschiedenen Benutzergruppen gesammelt, und LIAG setzte diese Wünsche im Rahmen ihres Entwurfs in eine moderne und offene Lernlandschaft um: „Wir erfahren, dass durch die Partizipation von Schülern beim Entwurf „ihrer“ Schule, sie mit viel mehr Respekt und Sorgfalt mit ihrem Neubau umgehen. Hierdurch sind die Kosten für den Unterhalt erheblich niedriger“

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